Schiff aus Steinen

Ank van der Horst fantasierte darüber, wie die Schaluppe Anna Petruska beim Trockenlegen des Ostpolders wieder zum Vorschein kam: verändert durch das Meer, die Zeit und das damalige Unglück. Zusammen mit Ihrem Kunspartner Jan Smakman arbeitete sie acht Wochen lang an dem Wrack aus Backsteinen. Sie wollte das Wrack so echt wie möglich nachbilden, und dies ist ihr gelungen: Wanderer werden täglich auf eine falsche Fährte gesetzt, wenn sie in der ferne ein hölzernes Schiff zu glauben sehen.

Tolle Aussicht

Die Schaluppe ist aus fünftausend Backsteinen der Steinfabrik Vogelensangh gabut worden. Sie sind bewusst nicht alle ganz und gleichmäßig, sondern verschmolzen und geschwärzt, als ob Sie schon ein ganzes Leben hinter sich haben. Die Schaluppe ist für Wanderer zugänglich. Auch wenn man auf den Rippen nicht gerade komfortabel sitzt ist die  Aussicht über den Ostpolder von diesem Ruhepatz aus umwerfend.
kunst - ank van der horst